Erişilebilirlik

Das Projekt „Unterrichtstag ohne Bildschirm“ an der Hochschule für Fremdsprachen erfolgreich abgeschlossen

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Yayın Tarihi : 30/07/2026

Das von der Hochschule für Fremdsprachen der Bartın Universität durchgeführte und im Rahmen der Sozialverantwortungsprojekte unserer Universität unterstützte Projekt „Unterrichtstag ohne Bildschirm: Digitale Entgiftung und kognitiver Mut beim Sprachenlernen“ wurde erfolgreich abgeschlossen.

Ziel des Projekts war es, die Aufmerksamkeit der Studierenden während des Unterrichts zu erhöhen, eine übermäßige Abhängigkeit von vorgefertigten digitalen Lösungen zu reduzieren, den produktiven Sprachgebrauch zu fördern und die Studierenden dabei zu unterstützen, sich durch eigene kognitive Anstrengungen aktiver am Lernprozess zu beteiligen.

Im Rahmen der Durchführung absolvierten die Studierenden des Vorbereitungsprogramms an festgelegten Tagen ihren Unterricht ohne die Nutzung von Mobiltelefonen, Tablets, Laptops, Online-Übersetzungsprogrammen und Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Im Unterricht wurden die Studierenden dazu ermutigt, ihren eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten zu vertrauen, durch Vermutungen zu lernen, keine Angst vor Fehlern zu haben und stärker mündlich zu interagieren.

Das Projekt wurde jede Woche an einem anderen Unterrichtstag durchgeführt und fand an folgenden Terminen statt:

  • Dienstag, 7. April 2026

  • Mittwoch, 15. April 2026

  • Freitag, 24. April 2026

  • Montag, 27. April 2026

  • Dienstag, 5. Mai 2026

  • Mittwoch, 13. Mai 2026

  • Donnerstag, 21. Mai 2026

  • Montag, 1. Juni 2026

Zur Bewertung der Auswirkungen des Projekts wurden vor und nach der Durchführung Befragungen unter Studierenden und Lehrkräften durchgeführt. Die Auswertung der Antworten auf die offenen Fragen in den Fragebögen zeigte, dass die Maßnahme sowohl von den Studierenden als auch von den Lehrenden insgesamt positiv aufgenommen wurde.

Unsere Lehrkräfte berichteten, dass sie während des Projekts beobachtet hätten, dass die Studierenden aufmerksamer am Unterricht teilnahmen, häufiger miteinander sowie mit den Lehrenden kommunizierten, mehr Blickkontakt herstellten, ohne Angst vor Fehlern durch Versuch und Irrtum eigene sprachliche Äußerungen produzierten und eine aktivere Rolle bei den Unterrichtsaktivitäten übernahmen.

Auch die Rückmeldungen der Studierenden zeigten ähnliche und bemerkenswerte Ergebnisse. Die Studierenden gaben an, dass der Verzicht auf digitale Geräte ihnen geholfen habe, sich besser auf den Unterricht zu konzentrieren, mehr Gelegenheiten zum Sprechen zu erhalten und eigene Gedanken stärker zur Sprachproduktion einzusetzen. Einige Studierende beschrieben die hilfreichsten Aspekte der Maßnahme mit folgenden Aussagen:

„Wir haben sehr viel miteinander kommuniziert.“
„Wir haben uns stärker dazu gezwungen, Englisch zu sprechen, und unsere individuelle Anstrengung hat zugenommen.“
„Der hilfreichste Teil war, ohne digitale Unterstützung nachzudenken und eigene Antworten zu finden.“

Eine der wichtigsten Errungenschaften des Projekts war die gesteigerte Bewusstheit der Studierenden hinsichtlich ihrer eigenen Lerngewohnheiten. Einige Studierende äußerten ihre Erfahrungen mit folgenden Aussagen:

„Ich bin sehr abhängig von künstlicher Intelligenz geworden; sogar bei Dingen, die ich eigentlich auch ohne Hilfe beantworten könnte, habe ich Unterstützung genutzt.“
„Ich habe erkannt, dass ich auch alleine etwas leisten kann.“
„Ich habe bemerkt, dass ich abhängig von meinem Handy bin.“

Die Ergebnisse der Befragungen zeigen, dass die Studierenden insbesondere in den Bereichen Kommunikation im Unterricht, Konzentration, eigenständige Formulierung eigener Sätze und kognitive Anstrengung positive Erfahrungen gemacht haben. Auch die Lehrkräfte äußerten die Ansicht, dass die Maßnahme auf institutioneller Ebene ausgeweitet und durch ähnliche Projekte ergänzt werden könnte.

Als Hochschule für Fremdsprachen danken wir allen Lehrenden und Studierenden, die zum Projekt beigetragen haben, und wünschen, dass die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse künftig einen Beitrag zu weiteren Bildungs- und Sozialverantwortungsprojekten leisten werden.